Frank Schütze zu der Kulturkonzeption der Stadt Altenburg 2018


Am Dienstag den 30. Januar fand im Goldenen Pflug die Vorstellung der Kulturkonzeption der Stadt Altenburg statt. Interessierte Bürger, Verantwortliche aus Politik, Kunst und Kultur und meine Wenigkeit waren anwesend. Eröffnet wurde diese Veranstaltung durch den Oberbürgermeister unserer Stadt Michael Wolf. Er betonte die überregionale Bedeutung der Kultureinrichtungen in der Stadt Altenburg und mahnte eine konsequente Weiterführung der Förderung des Tourismus an. Anschließend erklärte Dr. Horn als der Kulturdirektor unserer Stadt die verschiedenen Inhalte zum Thema.

Aber ich möchte jetzt und hier weniger auf diesen Vortrag eingehen, sondern in Perspektive auf die Schwerpunkte, die ich in dieser Angelegenheit als Bürgermeister setzen würde. Da in Sachen Landestheater, Lindenau-Museum, Marstall und der geplanten Spiele-Welt auf dem Schloss die Weichen bereits gestellt sind, würde ich diese Projekte vorbehaltlos unterstützen. Da ich mittelfristig den Tourismus als einzige Möglichkeit, den Wirtschaftsstandort Altenburg zu stärken, sehe, gilt es diesen vorrangig durch Einbindung ortsansässiger Firmen zu vermarkten und zu fördern.

Ein Neuansatz ist eine neue Assoziation der bisher als Skatstadt Altenburg bekannten Stadt. Die überregionale Bekanntheit nur auf die relativ wenigen Skatspieler und deren Interesse zu beschränken, engt die Möglichkeiten der Außenwirkung und Attraktivität unserer Stadt ein. Jeder kennt zum Beispiel die Bedeutung Luthers für Wittenberg, die der Wartburg für Eisenach und die des Porzellans für Meissen. Dabei könnte Altenburg in vielerlei Hinsicht als „Stadt besonderer historischer Ereignisse“ in vielen unterschiedlichen Bereichen punkten!

Da wären die Roten Spitzen als erster bedeutender gotischer Backsteinbau nördlich der Donau, die Vergabe Bayerns als Lehen an die Wittelsbacher in der Kaiserpfalz Altenburg, der Prinzenraub, Spalatin und die Reformationszeit, das 19. Jahrhundert mit Altenburg als kulturellem Fenster zur Welt und schlussendlich auch die Bedeutung Altenburgs im 3. Reich. In all diesen Punkten ließen sich touristische Angebote erarbeiten, die dann – überregional beworben – sicher tausende Menschen im Jahr aus unterschiedlichsten Interessengruppen ins Altenburger Land ziehen könnten.

Die vier Säulen des Tourismus wie Kultur, Spiel, Natur und Genuss könnten sich so weiter entwickeln und eine Belebung der Stadt bewirken. Hand in Hand mit regionalen touristischen Vermarktern, dem Sozial- und Kulturausschuss und natürlich der Wirtschaftsförderung müssten diese Visionen in umsetzbare Maßnahmen umgewandelt werden. Ich jedenfalls werde mich, für den Fall meiner Wahl, konstruktiven Ideen zum Wohle unserer Stadt nicht verweigern. Ich werde das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen und mich aktiv in die zentralen Bausteine der Kulturkonzeption einbringen.

Herzlichst
Euer Frank Schütze

Mehr Infos zu Frank Schütze (Bürgerforum Altenburger Land bei facebook!

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