AfD nominiert Andreas Sickmüller als Landratskandidaten für das Altenburger Land

AfD nominiert Andreas Sickmüller (Mitte) als Landratskandidaten für das Altenburger Land (Foto: privat)
AfD nominiert Andreas Sickmüller (Mitte) als Landratskandidaten für das Altenburger Land (Foto: privat)

Am ungewohnt frühen Sonntagmorgen des vergangenen Wochenendes hielt der AfD-Kreisverband Greiz-Altenburg seine Wahlversammlung zur Wahl eines Landratskandidaten in Rositz ab. Dabei schenkten, bis auf eine Enthaltung, alle anwesenden wahlberechtigten Mitglieder dem alleinigen Kandidaten ihr Vertrauen.

Andreas Sickmüller wird nun als parteiloser über diesen AfD Wahlvorschlag zur Wahl am 15. April antreten.

Im Gespräch mit Vertretern der Lokalpresse und dem Thüringer Landtagsabgeordneten und Kreissprecher Thomas Rudy, sagte Sickmüller, er wolle die bislang völlig vernachlässigte interne Vernetzung der Kreiswirtschaft fördern. „Das wirtschaftliche Ergebnis im Kreis steht und fällt mit den Unternehmen. Dabei darf es nicht sein, dass mit manchen Unternehmern des Landkreises Gespräche kategorisch abgelehnt werden, weil sie eine abweichende politische Meinung haben, oder weil es persönliche Vorbehalte gibt. Diese Art der Ausgrenzung schadet dem ganzen Kreis. Alle Unternehmer tragen zum wirtschaftlichen Ergebnis im Landkreis bei, da haben Fragen persönlicher Befindlichkeiten nichts verloren.

Weiterhin sagte Sickmüller, bringt es nichts, Zweckoptimismus zu verbreiten. Rückläufige Arbeitslosenzahlen sind auf rein statistische Effekte zurückzuführen. Wenn immer mehr arbeitslose Menschen aus dem Kreis abwandern, ist es eine rein mathematische Auswirkung, dass die Arbeitslosenquote sinkt, ohne dass dabei auch nur ein Job neu geschaffen wäre.

Auch die Prognosen zur weiteren Entwicklung sind negativ. Dass man hiervon im Landratsamt nichts wissen will, ist am gebetsmühlenartig verbreiteten Optimismus in anderen Bereichen zu sehen. Dabei braucht man sich nur die demografische Situation im Altenburger Land anzusehen. Hierfür sind bundes- und auch landespolitische Entscheidungen der LINKS-geführten Landesregierung Thüringens verantwortlich. Anstatt Geld in das Humankapital der Mehrheitsbevölkerung zu investieren, befürwortet man völlig unkritisch, zum Scheitern verurteilte Gesellschaftsexperimente. Das bringt überdies zuhauf soziale Ungerechtigkeiten gegenüber der eigenen Bevölkerung hervor.

Daneben betonte Sickmüller als Rechtskonservativer die bestehende Nähe zur AfD und wagte einen Ausblick auf die Kommunalwahlen im kommenden Jahr. Hier werde die AfD sicher in „Mannschaftsstärke“ in die Kommunalparlamente einziehen, woraus perspektivisch eine fruchtbare Zusammenarbeit bevorsteht, auf die er sich „so oder so“ freut.

Im Namen und Auftrag des AfD Kreissprechers Thomas Rudy

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